Callia – ein internationales ERA-Net Projekt

//Callia – ein internationales ERA-Net Projekt

Callia – ein internationales ERA-Net Projekt

2018-09-07T11:01:11+00:00 7th. September, 2018|

Callia ist ein EU-finanziertes Projekt zur transnationalen Integration erneuerbarer Energien in das europäische Stromnetz

BlueSky Energy bring Expertise und Know-how in Sachen Energiespeicherung in das Callia Projekt ein. Eine sichere und umweltfreuncliche Salzwasserbatterie wurde für das Projekt für die Stadtwerken Heidelberg installiert. Weitere Backup-Installationen sind in der Türkei geplant. Das Projekt wurde 2016 gestartet und befindet sich nun in seinem letzten Jahr. An dem Projekt arbeiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Belgien, Österreich und Türkei.

Callia Partners

Europas ambitionierte Klimaschutzziele erfordern eine sichere und vollumfängliche Einbindung Erneuerbarer Energien auf allen Ebenen des Stromnetzes. Eine grenzüberschreitende Leistungsübertragung findet physikalisch nur auf der Höchstspannungsebene über Kuppelleitungen statt. Das CALLIA-Projekt untersucht, inwieweit eine länderübergreifende direkte Interaktion zwischen Verteilnetzen die Integration Erneuerbarer Energien erleichtern kann. Ziel ist eine effizientere Einbindung dezentraler Energien sowie eine Stabilisierung des gesamteuropäischen Stromnetzes. Dafür haben sich Netzbetreiber, Forschungseinrichtungen sowie Industrieunternehmen aus Deutschland, Österreich, Belgien und der Türkei zu einem multilateralen Projektkonsortium zusammengeschlossen.

Kurzbeschreibung zum Projekt

Offene Elektrizitätsmärkte mit direkter Interaktion zwischen Verteilnetzen zur Integration erneuerbaren Energien

Ziel ist die vollumfängliche Integration von erneuerbaren Energien in das gesamteuropäische Stromnetz.

  • Effiziente Einbindung dezentraler Energien
  • Stabilisierung des Netzes
  • Grenzüberschreitende Leistungsübertragung

Callia graph

Zusammenbringen, was zusammen gehört

Innerhalb von CALLIA untersuchen die Projektpartner, wie die Zusammenarbeit zwischen Verteilernetzbetreibern in die Praxis umgesetzt werden kann. Die notwendige Architektur sowie eine Schnittstelle für den Handel zwischen Verteilernetzbetreibern (so genanntes „Multi-Agenten-System“) werden entwickelt.

Der lokale Austausch erneuerbarer Energien auf Verteilnetzebene wird die Einschränkungen von RE-Systemen reduzieren.  Weiters wird die Last an den Übergabestellen zwischen Verteil- und Übertragungsnetz verringert und ein Ausgleich zwischen lokalen Verteilnetzen und dem Übertragungsnetz vereinfacht.

Darüber hinaus werden die Energieverluste reduziert. Lokale Erzeugung und lokaler Verbrauch in den Grenzregionen kann einfacher ausgeglichen werden. Dies geschieht, ohne dass Spannungspegel in einer Aufwärts-Abwärts-Trajektorie (vom Niederspannungs- zum Hochspannungsnetz) überschritten werden müssen.

Schließlich wird das Projekt zu einer effizienteren Integration der dezentralen Energieerzeugung in die europäischen Stromnetze führen und die Netzstabilität erhöhen. Die Projektergebnisse werden sowohl durch Simulationen als auch durch ein Pilotprojekt der Handelsschnittstelle für Netzbetreiber validiert. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse werden Empfehlungen für einen Regulierungsrahmen für den Stromaustausch zwischen Verteilernetzen auf europäischer Ebene gegeben.

Weitere Informationen zu den Projektzielen finden Sie hier.Callia_flyer_2017

Informationen zum aktuellen Projektstatus und Ergebnisse finden Sie auf der offiziellen Callia-Website.