Innovative Gemeinde

Greenrock Speicher sichert Gemeinde im Fall eines Black-Outs ab

Die Gemeinde Ollersdorf im Südburgenland geht mit gutem Beispiel voran und setzt seit 2014 nachhaltige Energiekonzepte um.

Im TV Interview erklärt der Bürgermeister, Bernd Strobl die umfangreichen Projekte der Gemeinde und stellt die Installation eines 30 kWh GREENROCK Salzwasser Stromspeichers vor.

Hier der Link zum Video.

Nachfolgend stellen wir das Speicherprojekt der Gemeinde Ollersdorf näher vor. Davon unabhängig  können Sie im Artikel von Hr. Jan D. Walter von en:former mehr über die Salzwassertechnologie erfahren.

Eckdaten zum Projekt der Gemeinde Ollersdorf:

Feuerwehr, Arzt und Gemeindeamt befinden sich in einem gemeinsamen Gebäude.

Am Dach sind 40 kWh Solarpaneele installiert.

Ein 30 kWh GREENROCK Salzwasserspeicher sichert die zentrale Infrastruktur der Gemeinde ab.

Warum ein Salzwasser Stromspeicher?

Im Fall eines Blackouts sichert der Salzwasser Stromspeicher wichtige Infrastruktur im Gebäude ab. Kommunikation, Beleuchtung und Datenzentrum mit Server können bei einem Stromausfall bis zu 72 Stunden weiter betrieben werden.

„Die Entscheidung fiel auf GREENROCK, da es sich um einen innovativen, umweltfreundlichen und wartungsfreien Speicher handelt“, sagt Bürgermeister Bernd Strobl.

Ollersdorf 30 kWh

Act 4 Energy

2013 wurde die Klima- und Modellregion mit dem Innovationslabor Act 4 Energy und zehn Gemeinden im Südburgenland gegründet. Die Energie vor Ort selber gewinnen und auch selber verbrauchen, damit wenig in das übergeordnete Netz eingespeist wird, so lassen sich die Ziele der Modellregion beschreiben.

Das Speicherprojekt im Gemeindezentrum Ollersdorf wurde gemeinsam mit Act4 Energy umgesetzt. „In einem nächsten Schritt werden wir weitere Speicherprojekte mit Privatpersonen in der Gemeinde und Umgebung umsetzen.“ So Andreas Schneemann von Act4 Energy.

 Energieprojekte in Ollersdorf:

 Ollersorf ist schon seit Jahren eine klimafreundliche Gemeinde. Sie hat die Notwendigkeit erkannt, für unsere Nachfolgegenerationen die Energiewende umzusetzen.

Gestartet ist die Entwicklung mit einem Bürgerbeteiligungsmodell. Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden, wie zum Beispiel der Volksschule konnten durch die Bürger finanziert werden. Am ersten Projekt beteiligten sich auf Anhieb 48 Bürger, die mit einer Verzinsung von 2,5 % in die Installation der Solarpaneele investierten.

Nach dem erfolgreichen Start entwickelte das Ganze eine Eigendynamik. Die Gemeindebewohner fragten beim Bürgermeister weitere Beteiligungsmöglichkeiten an. Damit konnte die PV-Anlage am Feuerwehrhaus realisiert werden.

In einem weiteren Projekt wurden bereits 50 PV Anlagen auf Privatdächern errichtet. Privatpersonen oder Gewerbetreibende stellen dazu Ihre Dachflächen für die Installation von Solarmodulen zur Verfügung. Nach maximal 12 Jahren wird die Anlage auf den Grundstückseigentümer übertragen. Ohne vorherigen Investment kann dann die PV-Anlage voll und ganz für die eigenen Zwecke genutzt werden.

Straßenbeleuchtung mit PV – Eine Leuchte, die mit einem Speicher und PV ausgestattet ist, steht vor Gemeindeamt und Feuerwehr. Das erleichtert die Koordination der Einsatzkräfte bei einem Stromausfall. Die Leuchte kann bis zu 72h aus PV und Speicher versorgt werden.

„Weitere Projekte mit den GemeindebürgerInnnen sind bereits in Planung“, freut sich der umtriebige Bürgermeister. „Wir wollen als Vorzeigegemeinde agieren. Aktuell produzieren wir mehr Strom, als die Gemeinde für den öffentlichen Haushalt benötigt.“